Über die Postleitzahl 32429
Im Südwesten Mindens, am Fuß des Wiehengebirges, liegen die Stadtteile Haddenhausen, Dützen und Häverstädt, die zusammen den größten Teil dieser Postleitzahl bilden; kleinere Anteile von Königstor, Rodenbeck und dem winzigen Bölhorst kommen hinzu.
Haddenhausen hat von allen Mindener Stadtteilen die geringste Bevölkerungsdichte und wirkt mit seinem ländlichen Charakter eher wie ein Ortsteil der Nachbargemeinde Hille. Namensgebend ist das Wasserschloss Haddenhausen: 1254 erwarb es ein Mindener Bischof, ab 1385 gehörte es der Familie von Münchhausen, ehe es um 1460 in einer Fehde zwischen den Bistümern Minden und Osnabrück zerstört wurde. Häverstädt, südwestlich der Innenstadt am Häverstädter Berg gelegen, war bis 1963 Standort der Eisenerzgrube Porta und beherbergt heute das Klinikum Minden. Dützen gab von 1843 bis 1972 einem Amt aus acht Gemeinden westlich der Weser seinen Namen. Bölhorst schließlich, erstmals 1394 erwähnt, gilt als flächenkleinster Stadtteil Mindens, weil hier historisch kein Bauer über eigenes Ackerland verfügte.
In der Postleitzahl 32429 zählt man 17.252 Einwohnerinnen und Einwohner auf 24,5 km², das sind 705 je Quadratkilometer. Sie reicht bis an die Nachbarstädte Porta Westfalica und Bad Oeynhausen sowie an die Gemeinde Hille.