Über die Postleitzahl 36179
Bebra liegt am sogenannten Fuldaknie im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, umgeben vom Stölzinger Gebirge, dem Richelsdorfer Gebirge, dem Seulingswald und dem Knüll. Der Name geht auf die ältere Form Biberaho, Dorf am Biberfluss, zurück. Zur Stadt zählen die Ortsteile Iba, Blankenheim, Solz, Lüdersdorf, Asmushausen, Weiterode und Rautenhausen.
Als klassische Eisenbahnerstadt mit eigenem Rangierbahnhof prägte die Bahn Bebra über Generationen; seit 2021 zeigt ein Museum im ehemaligen Empfangsgebäude die Geschichte des Knotenpunkts, ergänzt um ein Eisenbahnmuseum im Wasserturm mit eigener Schmalspurbahn. Nach dem Rückgang des Bahnverkehrs seit den 1980er Jahren prägte der Autor Matthias Horx mit seinem Essay „Endstation Bebra“ den Begriff der „Bebraistik“ für den wirtschaftlichen Wandel kleinerer deutscher Städte. Im Ortsteil Blankenheim gehen Teile der Kirche auf ein 1229 dorthin verlegtes Augustinerinnenkloster zurück, Weiterode gehörte als einziger Ort der Gegend einst zum Erzbistum Mainz.
Bebra zählt 13.178 Einwohnerinnen und Einwohner auf 93,5 km², das ergibt eine Dichte von 141 je Quadratkilometer.
Nachbarorte der Postleitzahl sind Rotenburg an der Fulda, Nentershausen, Ronshausen, Cornberg sowie Bad Hersfeld und Ludwigsau.