Über die Postleitzahl 37075
Östlich der Göttinger Innenstadt, am Rand des Göttinger Waldes, liegt der größte Teil dieser Postleitzahl im Stadtbezirk Herberhausen; kleinere Flächen gehören zu Weende, Deppoldshausen und dem bewaldeten Göttinger Wald selbst.
Herberhausen wird 1293 erstmals urkundlich erwähnt, dürfte aber deutlich älter sein, und kam über die Grafen von Reinhausen und das Bistum Hildesheim schließlich 1376 als Lehen an die Stadt Göttingen; 1963 wurde es auf eigenen Wunsch eingemeindet. Über dem dreieckigen Thieplatz erhebt sich hangaufwärts die alte evangelische Kirche St. Cosmas und Damian, und im nahen Forststeinbruch liegt ein rund 240 Millionen Jahre alter Meeresboden mit Rippelmarken aus der Zeit des Muschelkalkmeeres offen zutage. Im angrenzenden Göttinger Wald erinnern der Hünstollen und die Ruinen mehrerer mittelalterlicher Warten an frühere Befestigungen, während das Kerstlingeröder Feld als artenreiche Freifläche gilt.
Auf 16,9 km² zählt die Postleitzahl 17.383 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 1.029 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem die Postleitzahlen der Innenstadt und der Gemeinde Gleichen.