Über die Postleitzahl 37120
Nördlich von Göttingen liegt der Flecken Bovenden, der fast diese gesamte Postleitzahl einnimmt und aus dem Kernort sowie den Ortsteilen Harste, Lenglern, Billingshausen, Eddigehausen, Spanbeck und Reyershausen besteht.
Bovenden wird 949 erstmals in einer Urkunde Ottos des Großen als Bobbenzunon erwähnt; seit dem 12. Jahrhundert traten die adligen Herren von Boventen als Grundherren des Ortes auf. Bis heute erinnert ein jüdischer Friedhof auf dem Lohberg mit zahlreichen erhaltenen Grabsteinen an eine frühere jüdische Gemeinde im Ort. Harste und Lenglern liegen im Leinegraben und gehen ebenfalls auf Urkunden des 10. Jahrhunderts zurück, während in Reyershausen seit 1915 der Kalibergbau der Grube Hindenburg-Königshall das Ortsbild prägte. Bovenden liegt zudem an der Deutschen Märchenstraße, und Bahnstrecken sowie eine Bundesstraße durchqueren den Ort unterirdisch im sogenannten Bovender Deckel.
Auf 63,5 km² zählt die Postleitzahl 13.933 Einwohnerinnen und Einwohner, umgerechnet 220 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem Göttingen und die Gemeinde Hardegsen.