Über die Postleitzahl 37299
Nahe der thüringischen Grenze, im Schlierbachswald südöstlich von Eschwege, liegt die Gemeinde Weißenborn mit ihren Ortsteilen Weißenborn und Rambach – zusammen die Postleitzahl 37299. Sie gilt als die kleinste eigenständige Gemeinde Hessens.
Die Bewohner Weißenborns tragen den Beinamen Dörnermänner, weil sie seit dem 17. Jahrhundert große Mengen Dornreisig als Brennmaterial für die Salinen in Bad Sooden-Allendorf und Creuzburg verkauften; die Rambacher wiederum heißen Mattenklicker. Auf dem nahen Heldrastein jenseits der Grenze markiert der Dreiherrenstein von 1837 einst den Zusammenstoß dreier Länder, und der ehemalige Grenzstreifen ist heute Teil des Grünen Bandes. Rambach ging zudem bundesweit als Sieger aus dem Wettbewerb um das schönste Dorf hervor.
Die Gegend gehört zum Geo-Naturpark Frau-Holle-Land und wird von zahlreichen Wanderwegen erschlossen, darunter der 2014 eröffnete Premiumweg Graburg. Über die Bundesstraßen 7 und 250 ist Weißenborn an das Straßennetz angebunden. Auf 15,5 km² leben 958 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 62 je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarn zählen Eschwege, Wehretal, der Ringgau und, jenseits der Landesgrenze, die Region um Treffurt.