Über die Postleitzahl 38110
Nördlich der Braunschweiger Kernstadt reicht die Postleitzahl 38110 über die Stadtbezirke Wabe-Schunter-Beberbach, Nördliche Schunter-/Okeraue und Hondelage-Volkmarode, mit den Ortsteilen Waggum, Bevenrode, Harxbüttel, Thune, Wenden, Bienrode und Hondelage.
Waggum wird 1007 als Wagken erstmals urkundlich fassbar, und eine Überlieferung will wissen, dass Karl der Große an einer dortigen Quelle angeblich Sachsen getauft habe – bis heute trägt eine Flur den Namen „Taufkamp“. In derselben Urkunde Heinrichs II. taucht auch Harxbüttel als Herikesgebutle auf. Bevenrode, 1231 als Bevenrodhe belegt, bewahrt mit dem Erdhügel „Hüneberg“ den Rest einer Turmhügelburg aus dem 12. Jahrhundert. In Thune stand seit dem 9. oder 10. Jahrhundert eine der Schunterburgen, die einst eine Verteidigungslinie gegen die Wenden bildeten; 1269 erscheint sie urkundlich als Castrum Thune. Aus Wenden, 1031 als Guinitthun genannt, stammte Ludolf von Wenden, der Stifter des Klosters Riddagshausen.
Auf 30,4 km² leben 13.044 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 429 je Quadratkilometer.
Die Postleitzahl grenzt an 38108 und 38112 in Braunschweig sowie an 38165 in Lehre, 38179 in Schwülper, 38527 in Meine und 38533 in Vordorf.