Über die Postleitzahl 38444
Im Süden Wolfsburgs, an der Schunter, liegt die Postleitzahl 38444 mit den Stadtteilen Hattorf, Heiligendorf, Detmerode, Westhagen und Rabenberg.
Hattorf wurde 1197 erstmals urkundlich genannt und kam 1972 aus dem Landkreis Gifhorn zur Stadt; an der Schunter drehte sich dort bis 1956 die Teichmühle, die erstmals 1318 vom braunschweigischen Herzog verlehnt wurde. Heiligendorf entstand der Überlieferung nach zwischen 500 und 800 als fränkischer Vorposten und wurde 1153 als Heiligenthorp erstmals genannt; die benachbarte Hofstelle Klein Heiligendorf gaben ihre Bewohner später wegen magerer Böden und wiederkehrender Pest auf. Ganz anders die jüngeren Stadtteile: Detmerode entstand erst in den 1960er Jahren, doch ein 1983 im Wald gefundener Schalenstein belegt menschliche Spuren aus der Zeit vor rund 3500 Jahren, und eine mittelalterliche Rodungssiedlung ist ab 1332 belegt, bevor sie im 15. Jahrhundert aufgegeben wurde. Westhagen wuchs ab 1964 auf einer Fläche heran, die zuvor zu Mörse gehörte, weil der Stadtrat einen neuen Stadtteil westlich von Detmerode beschloss. In Rabenberg stand 1938 lediglich die Forstsiedlung Rothehof, ehe ab 1958 der eigentliche Wohnungsbau begann.
23.138 Menschen leben auf 29,4 km², das entspricht 788 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Königslutter am Elm und Lehre sowie die übrigen Wolfsburger Postleitzahlen.