Über die Postleitzahl 38486
Im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt erstreckt sich die Postleitzahl über die Stadt Klötze und den Flecken Apenburg-Winterfeld – zwei Kommunen mit zusammen mehr als zwei Dutzend Dörfern, von denen neben den Kernorten etwa Kunrau, Immekath, Kusey, Steimke und, in Apenburg-Winterfeld, Winterfeld, Apenburg und Baars zur Postleitzahl gehören.
Klötze wurde 1311 erstmals als Burg „castrum Clotze“ genannt und trägt seit 2001 das Prädikat staatlich anerkannter Erholungsort. Eine ungewöhnliche Attraktion ist die seit dem Jahr 2000 betriebene Mikroalgen-Anlage eines heute französischen Konzerns: In einem großen, gewächshausähnlichen Gebäude wachsen die Algen in einem rund 500 Kilometer langen Glasröhrensystem, computergesteuert und ohne offene Teichanlagen. Traditionelle Feste wie der Tulpensonntagsumzug im Februar und der mehrtägige Martinimarkt im Oktober prägen bis heute das gesellschaftliche Leben der Stadt. Der Flecken Apenburg-Winterfeld entstand 2009 durch den Zusammenschluss dreier bis dahin selbständiger Gemeinden. Im Ortsteil Winterfeld steht neben der Kirche ein jungsteinzeitliches Großsteingrab, und in der spätromanischen Dorfkirche wurden erst 1935 restaurierte Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Jedes Jahr am 12. April erinnert dort ein Glockengeläut an die letzten Kriegstage 1945.
Auf 338,0 km² leben 11.525 Menschen, das sind 34 je Quadratkilometer.
Nachbarorte reichen von Salzwedel im Norden bis Gardelegen im Süden und Parsau im Westen.