Über die Postleitzahl 38530
Didderse liegt im Landkreis Gifhorn an der Oker zwischen den Naturparks Elm-Lappwald und Südheide und gehört zur Samtgemeinde Papenteich; fast die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf die Gemeinde selbst.
Eine Urkunde von 780 über die Übertragung sächsischer Güter an das Kloster Fulda nennt den Ort, damals als Tideshusen, gemeinsam mit rund zwanzig weiteren Orten wie Schwülper – damit zählt Didderse vermutlich zu den ältesten Siedlungen im Papenteich. 1974 verlor die Gemeinde im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform ihre Selbständigkeit und wurde dem Landkreis Peine zugeschlagen; nach Protesten der Bevölkerung wurde sie 1981 neu gebildet und kehrte in den Landkreis Gifhorn zurück. Östlich des Ortes wurden 1906 Probebohrungen bis über 800 Meter Tiefe vorgenommen, in deren Folge von 1912 bis 1921 ein Kalibergwerk betrieben wurde, von dem noch Reste des Verwaltungsgebäudes erhalten sind. Seit 2006 ist Didderse als einzige Gemeinde der Samtgemeinde Papenteich schuldenfrei.
1.315 Menschen leben auf 7,4 km², das ergibt eine Dichte von 178 je Quadratkilometer. Didderse grenzt unter anderem an Edemissen, Wendeburg, Adenbüttel und Hillerse.