Über die Postleitzahl 40699
Erkrath liegt im Kreis Mettmann direkt östlich von Düsseldorf, im Übergangsbereich zwischen dem Niederrheinischen Tiefland und dem Niederbergischen Land. Zur Stadt gehören neben dem namensgebenden Kernort die Stadtteile Hochdahl und Unterfeldhaus.
Durch Erkrath fließt die Düssel, die schon um 1050 als Tussella – die Rauschende oder Tosende – bezeichnet wurde. Im Neandertal zwischen Erkrath und Mettmann kamen 1856 die namengebenden Knochenfunde des Homo neanderthalensis zutage, weshalb die Stadt bis heute als Fundort des Neandertalers gilt. Der Museumsbahnhof Lokschuppen an der Steilrampe bei Hochdahl erinnert an die erste Eisenbahnstrecke im Westen Deutschlands.
Hochdahl, bis 1938 Millrath genannt, ist der größte und östliche Stadtteil und vereint mehrere Siedlungsgebiete wie Trills, Willbeck und Sandheide; sein Planetarium im Bürgerhaus zählt zu den wenigen dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Der Ortsname taucht 1218 erstmals als Milroyde auf und wird auf die Rodung eines Siedlers namens Milo zurückgeführt. Unterfeldhaus dagegen ist der kleinste Stadtteil und besteht in seiner heutigen Form erst seit 1970; hier liegt zugleich das größte Gewerbegebiet Erkraths.
In 40699 leben 43.763 Einwohnerinnen und Einwohner auf 26,8 km², das entspricht 1.633 Personen je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem Düsseldorf, Hilden und Mettmann.