Über die Postleitzahl 41540
Delhoven und Hackenbroich tragen zusammen rund zwei Drittel der Postleitzahl 41540 im Dormagener Stadtgebiet, dazu kommen kleinere Anteile von Horrem, Knechtsteden, der Innenstadt und Hackhausen. Delhoven wurde 1248 und 1280 als „Dalhoven“ erwähnt, was Talhof bedeutet, und bestand im 13. Jahrhundert aus dem Fronhof des Klosters Knechtsteden sowie dem Diepringhof und dem Pilkenbuschhof. Noch 1836 war der Ort ganz von der Landwirtschaft geprägt, wie eine Zählung mit 38 Pferden, 199 Kühen und 126 Schweinen zeigt.
Hackenbroich verdankt seinen Namen der Lage in einem einstigen Sumpfwald, wie die Endung „-broich“ verrät. Der zugehörige Ort Hackhausen ist bereits 1080 belegt, als der Kölner Erzbischof Sigwin dem Kölner Stift St. Kunibert den Rodungszehnten von „Hachuson“ übertrug – vermutlich als Rodungssiedlung von Köln-Worringen aus gegründet. Westlich von Delhoven liegt zudem das Kloster Knechtsteden, eine Prämonstratenserabtei aus dem frühen 12. Jahrhundert, die seit 1896 dem Spiritanerorden gehört; auf dem Klostergelände mit der Basilika St. Andreas befinden sich heute auch ein Gymnasium und eine Gaststätte, umgeben von einem Naherholungsgebiet.
Insgesamt zählt dieser Teil von Dormagen 18.869 Einwohnerinnen und Einwohner auf 19,2 km², das entspricht 982 je Quadratkilometer. Über die Buslinien 881, 882 und 885 sind der Bahnhof Dormagen mit den Linien S 11, RE 6 und RE 7 sowie der Bahnhof Köln-Worringen erreichbar.