Über die Postleitzahl 42799
Am Übergang des Oberbergischen Landes zur Niederrheinischen Tiefebene liegt Leichlingen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Fast die gesamte Stadt fällt in diese Postleitzahl, darunter der große Ortsteil Witzhelden, der erst 1975 im Zuge der Gebietsreform eingegliedert wurde, sowie kleinere Hofschaften wie Balken, Bergerhof, Metzholz und Unterberg.
Die schriftliche Geschichte beginnt 973, als Erzbischof Gero von Köln am Ort namens „Leigelingon“ ein Kloster gründen wollte – ein Vorhaben, das nie verwirklicht wurde. Erst 1019 taucht der Ort erneut auf, als Kirche und Hof dem Kloster Deutz geschenkt wurden. Über die Herkunft des Namens gibt es nur Vermutungen; eine Deutung verweist auf den Fischlaich früherer Zeiten. Seit 2013 trägt die Stadt offiziell den Beinamen Blütenstadt.
Die Regionalbahn RB 48 hält halbstündlich am Leichlinger Bahnhof, der zwischen 2011 und 2013 umgebaut wurde. 27.641 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 37,1 km², was einer Dichte von 745 je Quadratkilometer entspricht. Im Norden grenzt die Stadt an Solingen, im Süden an Leverkusen.