Über die Postleitzahl 48231
Warendorf, Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Münster, wird wegen seiner engen Verbindung zu Pferdesport und -zucht als „Stadt des Pferdes“ bezeichnet – hier haben das Nordrhein-Westfälische Landgestüt und die Deutsche Reiterliche Vereinigung ihren Sitz. Die Postleitzahl 48231 umfasst neben der Kernstadt auch die Ortsteile Freckenhorst, Hoetmar und Einen-Müssingen. Warendorf selbst geht auf den sächsischen Oberhof Warantharp zurück und wurde zwischen 1197 und 1201 zur Stadt; 1224 ist es erstmals als „Civitas“ belegt.
Im Ortsteil Freckenhorst gründeten 851 der Edelherr Everword und seine Frau Geva das Kanonissenstift, dessen Stiftskirche mit ihrem romanischen Taufstein bis heute zu den bedeutendsten Bauwerken der Region zählt. Auch Hoetmar wird 851 erstmals erwähnt, wenn auch in einer später als gefälscht erkannten Urkunde; das Rittergeschlecht derer von Hoetmar ist seit dem Mittelalter nachweisbar. Einen wiederum entstand als Pfrund des Stiftes Metelen und wurde mehrfach für sein dörfliches Engagement ausgezeichnet, etwa bei der Renaturierung der Ems.
Auf 176,2 km² leben 37.080 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 210 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind unter anderem Telgte, Sendenhorst, Sassenberg, Ostbevern, Everswinkel und Beelen.