Über die Postleitzahl 48249
Zwischen Münster und dem Ruhrgebiet liegt die Stadt Dülmen im Kreis Coesfeld, die mit Abstand größte Fläche der hier betrachteten Postleitzahlen und mit ihren Ortsteilen Kirchspiel, Merfeld, Buldern, Mitte, Rorup, Hiddingsel und Hausdülmen fast deckungsgleich mit der Postleitzahl 48249. Bekannt ist Dülmen vor allem durch die Dülmener Wildpferde, eine robuste Kleinpferderasse, die im weitläufigen Naturschutzgebiet Merfelder Bruch lebt und dort alljährlich beim traditionellen Wildpferdefang eingefangen wird.
Der Ortsteil Merfeld, um 890 erstmals als „Merfeldon“ erwähnt, war Sitz derer von Merveldt, die sich hier 1316 neben Fischerei- und Jagdrechten auch Rechte an den wilden Pferden sicherten. Buldern wiederum, 889 als Hof Bunhlaron erstmals genannt, wurde in den 1950er Jahren durch die Forschungsstelle für Vergleichende Verhaltensforschung bekannt, wo Konrad Lorenz und Irenäus Eibl-Eibesfeldt an Gänsen forschten. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dülmener Stadtkern zu gut 90 Prozent zerstört, während das Dorf Merfeld davon weitgehend verschont blieb.
46.901 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 184,1 km², eine Dichte von 255 je Quadratkilometer.
Dülmen grenzt unter anderem an Haltern am See, Nottuln, Senden, Coesfeld, Reken und Lüdinghausen.