Über die Postleitzahl 49088
Nördlich der Osnabrücker Innenstadt liegen die Stadtteile Dodesheide und Sonnenhügel, die zusammen fast diese gesamte Postleitzahl bilden. Der Sonnenhügel lag auf der ältesten erhaltenen Stadtkarte Osnabrücks von 1633 noch vor den Toren der Stadt, vor dem heutigen Hasetor. Auf dem zugehörigen Gertrudenberg stand bereits seit dem 12. Jahrhundert das Kloster Gertrudenberg; 1864 und 1868 entstand dort die frühere „Irrenanstalt“, die heute als Ameos Klinikum Osnabrück fortbesteht. Zwischen 1919 und 1930 baute der Osnabrücker Bauverein nördlich des 1808 angelegten Hasefriedhofs eine Siedlung für einkommensschwache Familien.
Die Dodesheide entstand aus Teilen der früheren Gemarkungen Schinkel und Haste; ihr bedeutendstes Gebäude, das Haus Gartlage, diente einst dem Jesuitenorden als Sitz und wurde später zu Wohnraum umgestaltet. In den 1960er Jahren entstand hier mit dem Demonstrativbauvorhaben „Dodeshaus“ eine Siedlung aus Reihenbungalows, und Anfang der 1970er Jahre war der Stadtteil sogar als Standort der neu gegründeten Universität Osnabrück im Gespräch, bevor die Wahl auf den Westerberg fiel – als Erinnerung an diese Pläne blieb ein Studentenwohnheim an der Mecklenburger Straße.
Auf 7,4 km² leben 18.529 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 2.491 je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt an die Osnabrücker Innenstadt, an den Westerberg sowie an die Gemeinde Belm.