Über die Postleitzahl 49377
Im Oldenburger Münsterland liegt die Universitäts- und Kreisstadt Vechta, die mit den Ortsteilen Langförden, Grünenmoor, Vechta-West und Oythe fast die gesamte Postleitzahl 49377 bildet.
Der namensgebende Übergang über den sumpfigen Vechtaer Moorbach ist bereits für das Jahr 851 urkundlich belegt und lag an der Rheinischen Straße, einem mittelalterlichen Handelsweg zwischen Osnabrück und den Hafenstädten Bremen und Hamburg bis nach Lübeck. Bischof Benno II. von Osnabrück baute dort um 1080 die erste Burg Vechtas, im Schutz derer die Siedlung wuchs und das Osnabrücker Stadtrecht mit Zoll-, Münz- und Marktrecht erhielt. Vechta gehörte anschließend fast vier Jahrhunderte zum Hochstift Münster, bevor es 1803 an das Herzogtum Oldenburg fiel. Der Ortsteil Oythe wurde am 2. Mai 1975 durch den Absturz eines belgischen Düsenjägers erschüttert, bei dem zehn Menschen starben. Wegen der großen Dichte an Schweine- und Geflügelzucht im Oldenburger Münsterland haben sich in Vechta Futtermittel-, Stallausrüstungs- und Tierarzneimittelindustrie angesiedelt.
Die Postleitzahl umfasst 87,5 km² mit 33.081 Einwohnerinnen und Einwohnern, das ergibt 378 je Quadratkilometer. Vechta grenzt an Diepholz, Lohne, Goldenstedt, Visbek, Bakum, Drebber, Emstek und Cappeln.