Über die Postleitzahl 49497
Mettingen im Tecklenburger Land, Kreis Steinfurt, nimmt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl ein und trägt seit 1992 den Titel staatlich anerkannter Erholungsort. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Ortsteile Schlickelde und die Siedlung Priestertum.
Urkundlich erwähnt wurde Mettingen erstmals 1088 in einem Güterverzeichnis des Bistums Osnabrück, als befestigter adliger Gutshof, der dem Kloster Iburg den Zehnten schuldete. Von 1196 bis Mitte des 15. Jahrhunderts ist ein eigenes Adelsgeschlecht von Mettingen nachweisbar, dessen Siegel bis heute im Ortswappen fortlebt. Weil hier einst viele umherziehende Leinenhändler, die sogenannten Tüötten, ihre Heimat hatten, trägt der Ort bis heute den Beinamen Tüöttendorf, woran das seit 1962 bestehende Tüöttenmuseum erinnert; kulinarisch zeugen davon bis heute Pumpernickel, Kartoffelpfannkuchen und der Kornbrand der Brennerei Langemeyer. Wahrzeichen ist die neugotische St.-Agatha-Kirche mit ihrem 75 Meter hohen Turm, erbaut zwischen 1891 und 1894, während die evangelische Kirche als älteste Gebäude des Ortes zwischen 1450 und 1500 entstand.
Auf 40,4 km² leben 11.451 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 283 je km². Über die Landesstraßen L 599 und L 796 ist der Ort an die Autobahnen A 1 und A 30 angebunden. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind unter anderem Ibbenbüren, Westerkappeln und Recke.