Über die Postleitzahl 49593
Am Fluss Hase, eingebettet zwischen den Höhenzügen Ankumer Höhe und Dammer Berge, liegt die Kleinstadt Bersenbrück, die der Postleitzahl 49593 fast vollständig entspricht und zugleich Sitz der gleichnamigen Samtgemeinde ist. Zur Stadt zählen mehrere Ortsteile: neben Ahausen-Sitter und Bokel auch Hastrup, Hertmann-Lohbeck, Priggenhagen sowie Talge und Woltrup-Wehbergen.
Der Ortsname Bersinbrugge wurde 1221 erstmals urkundlich erwähnt, doch die Siedlung dürfte deutlich älter sein. Prägend für ihre Entstehung war das 1231 von Otto II. von Ravensberg gegründete Zisterzienserinnenkloster, das bis 1787 bestand; nach dessen Auflösung entwickelte sich aus den Klostergebäuden und den davor angesiedelten Bauernhäusern die heutige Stadt. Als Wahrzeichen gilt die 1700 von Äbtissin Nyvenheim errichtete Klosterpforte mit Torhaus am Marktplatz, im ehemaligen Remter des Stiftshofs zeigt das Museum im Kloster seit 1924 das Leben der einfachen Landbevölkerung. Direkt hinter der Klosteranlage teilt ein Flutwehr die Hase künstlich, der umschlossene Stadtwald Hemke bietet einen Pfad zum Thema Fischerei. Im Klostergarten der Stadt wird seit 1994 alljährlich das Reggae Jam veranstaltet, eines der größten Reggaefestivals Deutschlands.
Auf 42,5 km² leben in der PLZ 8.214 Menschen bei einer Dichte von 193 Einwohnern je km². Bersenbrück ist Sitz des Amtsgerichts und liegt an den Bundesstraßen 214 und 68, benachbart sind unter anderem Ankum, Alfhausen, Gehrde und Rieste.