Über die Postleitzahl 49733
Haren (Ems) liegt an der Ems im Westen des Emslandes nahe der niederländischen Grenze und deckt mit seiner Postleitzahl fast die gesamte gleichnamige Stadt ab. Zu ihr zählen zahlreiche Ortsteile wie Rütenbrock, Erika, Emmeln, Altenberge und Fehndorf, viele davon einstige Moorkolonien.
Der Ort wird bereits vor knapp 1200 Jahren in einem Register der Abtei Corvey erwähnt, 1304 ist zudem eine Burg belegt. 1803 kam Haren an den Herzog von Arenberg, ehe es 1810 unter französische Herrschaft fiel. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete der Ort für drei Jahre das Zentrum eines von polnischen Streitkräften verwalteten Gebiets im Emsland. 1956 schlossen sich Haren und Altharen zur heutigen Stadt zusammen, 1965 erhielt sie das Stadtrecht.
Die katholische Pfarrkirche St. Martinus prägt mit ihrer Kuppel das Stadtbild und trägt im Volksmund den Beinamen Emslanddom. Der zwischen 1908 und 1911 errichtete neubarocke Bau trägt eine 58 Meter hohe grüne Kuppel und übernimmt den Westturm der älteren Kirche aus den Jahren 1853/54. Im Haren-Rütenbrock-Kanal liegen historische Museumsschiffe, und rund um das Schloss Dankern erstreckt sich ein großes Ferienparkgelände.
Als einer der größten Schifffahrtsstandorte Deutschlands haben in Haren mehr als 20 Reedereien ihren Sitz, die zusammen über 250 See- und Küstenschiffe bereedern; hinzu kommen vier Häfen. Auf 208,0 km² leben 23.950 Menschen, die Dichte liegt bei 115 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Meppen, Lathen, Twist, Stavern und Oberlangen.