Über die Postleitzahl 50170
Zur Postleitzahl 50170 der Stadt Kerpen im Rhein-Erft-Kreis gehören die Stadtteile Buir und Manheim sowie, als größter Stadtteil Kerpens überhaupt, Sindorf.
Buir, westlichster Stadtteil der Stadt, wurde 1003 als „Puire“ erstmals urkundlich genannt, als Erzbischof Heribert von Köln der Abtei Deutz dort einen Hof schenkte; bis 1839 mussten die umliegenden Dörfer dem Bürgewald zu Dank jährlich Wachs an die Pfarrkirche Arnoldsweiler abliefern. 1929 kam es unweit des Bahnhofs von Buir zu einem folgenschweren Zugunglück mit 13 Toten. Sindorf reicht als „Segendorp“ bis 1141 zurück und gehörte einst als Tafelgut dem Kölner Erzbischof, ehe es 1271 an den Grafen von Jülich verpfändet wurde. Manheim schließlich ist ein vollständig neu errichteter Ort: Weil der alte, heute Manheim-Alt genannte Ort dem Tagebau Hambach weichen musste, entstand ab 2011 der Umsiedlungsstandort, dessen Straßen zum Teil die alten Namen fortführen und der seit 2025 wieder schlicht Manheim heißt.
Die Fläche von 38,1 km² zählt 21.433 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 562 je Quadratkilometer.
Benachbart liegen über die 50169 und 50171 die übrigen Kerpener Stadtteile, über die 50189 die Stadt Elsdorf.