Über die Postleitzahl 51503
Rösrath liegt im Rheinisch-Bergischen Kreis entlang der Sülz und umfasst neben dem namensgebenden Hauptort die Stadtteile Forsbach, Hoffnungsthal, Kleineichen, Lüderich, Bleifeld und Durbusch.
Die älteste bekannte Besiedlung fand sich in Forsbach: Bei Ausgrabungen 1937 kamen dort mittelsteinzeitliche Werkzeuge und Pfostenlöcher zutage. Hoffnungsthal wiederum hieß ursprünglich Volberg und wird bereits 893 im Prümer Urbar der Abtei Prüm erwähnt; seinen heutigen Namen erhielt es erst im 19. Jahrhundert nach dem Hoffnungsthaler Hammer, einem Eisenwerk, das der armen Sülztalbevölkerung Brot und Arbeit brachte. Im heutigen Ortsteil Stephansheide bestand während des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager, in dem ab 1941 zunächst französische, dann etwa 1200 polnische Gefangene untergebracht waren – ein kleiner Friedhof am Kalmusweiher erinnert daran. Der namensgebende Ort Rösrath selbst wird erst 1356 erstmals erwähnt und ist damit jünger als Volberg; Stadtrechte erhielt er sogar erst am 1. Januar 2001 und ist damit die jüngste der bergischen Städte.
Auf 38,7 km² zählt Rösrath 28.234 Einwohnerinnen und Einwohner, 730 je Quadratkilometer. Wahrzeichen ist das Torhaus von Schloss Eulenbroich, das für Besucher zugänglich ist.