Über die Postleitzahl 51645
Nordwestlich der Gummersbacher Innenstadt liegt dieser Teil der Kreisstadt, geprägt von den Ortsteilen Dieringhausen, Derschlag, Dümmlinghausen, Niederseßmar und Rebbelroth; ein kleiner Zipfel reicht zudem in die Nachbarstadt Wiehl hinein.
Dieringhausen gilt als typisches Eisenbahnerdorf: Die erste steinerne Aggerbrücke des Ortes entstand 1830, die urkundliche Erstnennung stammt bereits von 1483. Niederseßmar wiederum entwickelte sich seit 1820 zu einem Verkehrsknotenpunkt, als hier die erste Kunststraße des alten Kreises zwischen Elberfeld und Siegen fertiggestellt wurde; 1823 folgte der Bau der heutigen Bundesstraße 55 von Köln nach Olpe. Die vielen Ortsnamen auf „-hausen“ und „-inghausen“ in dieser Gegend, etwa Dümmlinghausen oder Rebbelroth, verweisen auf Rodungssiedlungen des Mittelalters, die meist auf einen Personennamen mit dem Zugehörigkeitssuffix „-ing“ zurückgehen. Durch das Gebiet führt heute die Oberbergische Bahn zwischen Köln und Lüdenscheid.
18.374 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 26,7 km², das entspricht 687 je Quadratkilometer. Nachbarn sind die übrigen Gummersbacher Postleitzahlen 51643 und 51647 sowie Reichshof, Wiehl, Bergneustadt und Engelskirchen.