Über die Postleitzahl 52355
Der Süden von Düren, jenseits der Kernstadt zur Grenze nach Kreuzau hin, bildet diese Postleitzahl mit einer Reihe ehemals selbstständiger Dörfer.
Gürzenich, bis zur Gebietsreform 1972 eigene Gemeinde, wird 1143 erstmals mit dem erzbischöflichen Adolf von Gürzenich urkundlich erwähnt und war ab 1908 durch die Straßenbahnlinie 3 der Dürener Kreisbahn angebunden. Lendersdorf reicht als Ortsname bis 1005 zurück, als der spätere Kaiser Heinrich II. dort Güter an das Aachener Adalbertstift vermachte; zum gleichen Bezirk zählen die Nachbardörfer Berzbuir und Kufferath, wo bereits im Mittelalter Blei, Kupfer und Zink abgebaut wurden. Niederau entwickelte sich während der Industrialisierung zur Wohngemeinde für die Arbeiter der benachbarten Fabriken in Krauthausen. Derichsweiler und Konzendorf, Letzteres eine fränkische Gründung aus dem 7. Jahrhundert, ergänzen das ländlich geprägte Gebiet.
Auf 33,5 km² leben 24.035 Menschen, das ergibt eine Dichte von 717 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind die Gemeinde Kreuzau im Süden und Langerwehe im Westen.