Über die Postleitzahl 52477
In der Städteregion Aachen liegt die Stadt Alsdorf, Nordrhein-Westfalen, ein Mittelzentrum, das fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl einnimmt. Zu ihr gehören zahlreiche Stadtteile, darunter Hoengen, Mariadorf, Schaufenberg, Warden und Ofden, entstanden aus mehreren früher selbstständigen Gemeinden und Bergmannssiedlungen. Am 22. Juli 2002 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 4,8 mit Epizentrum unweit der Stadt die Region, dessen Erschütterungen sogar im weit entfernten Münster wahrnehmbar waren.
Erstmals erwähnt wird eine Person aus Alsdorf 1051 unter dem Namen einer Aldendorfer Familie, der Ortsname selbst taucht 1191 in einer kirchlichen Urkunde als „alstorp“ auf. Fast das gesamte 20. Jahrhundert über lebte Alsdorf vom Steinkohlenbergbau; nach dessen Ende in den 1990er Jahren gelang der Wandel zum Dienstleistungsstandort, begünstigt durch die Nähe zur RWTH Aachen sowie zu Belgien und den Niederlanden. Mehrere der heutigen Stadtteile entstanden als eigene Bergmannssiedlungen der Aachener Bergmannssiedlungsgesellschaft, etwa Busch und Blumenrath. Beim Karneval zeigt sich die geteilte Geschichte der Stadt bis heute: Weil Alsdorf und der Ortsteil Hoengen jeweils ein eigenes Festkomitee haben, ziehen am Rosenmontag zwei getrennte Umzüge durch die Stadt.
Auf 31,6 km² zählt die Postleitzahl 48.324 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 1.531 je Quadratkilometer. Alsdorf ist über die Autobahnen A 44 und A 4 angebunden und liegt im Tarifgebiet des Aachener Verkehrsverbunds, zusammen mit den Nachbarstädten Herzogenrath und Würselen. Angrenzende Postleitzahlen liegen unter anderem in Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Aldenhoven und Baesweiler.