Über die Postleitzahl 53347
Alfter am westlichen Stadtrand von Bonn ist die einwohnerstärkste Gemeinde Nordrhein-Westfalens ohne eigenes Stadtrecht. Erstmals 1067 als „Alvetra“ urkundlich erwähnt, gehörte der Ort seit der Römerzeit zum Weinanbaugebiet des Vorgebirgshanges, wo bis ins 20. Jahrhundert vor allem Spätburgunder wuchs. Die heutige Gemeinde entstand erst 1969 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Orte Alfter, Gielsdorf, Impekoven, Oedekoven und Witterschlick.
Witterschlick, die zweitgrößte Ortschaft, wird bereits 965 erwähnt; sein Name geht vermutlich auf ein Wort für „Winterbach“ zurück, benannt nach dem vorbeifließenden Hardtbach – eine ältere Deutung führt ihn stattdessen auf den dort abgebauten hellen Ton zurück. In Oedekoven, urkundlich seit 795 belegt, liegen fast alle historischen Höfe und Fachwerkhäuser dicht am steilen Villehang, ebenso wie im benachbarten Gielsdorf und Impekoven, wo 1323 erstmals Weinbau belegt ist. Das Kulturleben der Gemeinde wird bis heute von der Alanus Hochschule geprägt, deren Kunstwerke sich über mehrere Ortsteile verteilen.
Die PLZ 53347 umfasst 34,6 km² mit 23.542 Einwohnerinnen und Einwohnern, das ergibt 680 Personen je Quadratkilometer.
Die Gemeinde grenzt im Osten an mehrere Bonner Postleitzahlen und im Norden an die Stadt Bornheim.