Über die Postleitzahl 53424
Remagen am linken Ufer des Mittelrheins geht auf ein römisches Kastell zurück, das um das Jahr 3 nach Christus errichtet und nach dem keltischen Namen Rigomagus – „Königsfeld“ – benannt wurde; nach 274/275 baute man die Anlage zur Festung aus. Weltbekannt wurde die Stadt jedoch erst 1945, als amerikanische Truppen am 7. März die Ludendorff-Brücke einnahmen, an die heute das Friedensmuseum in der Brücke von Remagen erinnert. Die heutige Stadt entstand erst 1969 durch den Zusammenschluss mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden Oberwinter, Oedingen, Rolandswerth und Unkelbach.
Im Ortsteil Kripp erinnert eine Kanone am Rheinufer an einen Aufstand der Treidler von 1848, die mit Kanonenschüssen gegen die aufkommenden Dampfschiffe protestierten, ohne dabei eines zu versenken. Rolandswerth, der kleinste Stadtteil Remagens, bildet den nördlichsten Ort des Landkreises Ahrweiler unmittelbar an der Grenze zum Bonner Stadtteil Mehlem. Oberwinter wird bereits 886 urkundlich erwähnt, und im zugehörigen Ortsteil Bandorf fand man einen römischen Mithras-Altar, der heute im Rheinischen Landesmuseum Bonn zu sehen ist.
Die PLZ 53424 misst 33,0 km² mit 17.697 Einwohnerinnen und Einwohnern, das ergibt 536 Personen je Quadratkilometer.
Im Norden grenzt Remagen an Bonn und Wachtberg, südlich schließen sich Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig an.