Über die Postleitzahl 54311
Westlich von Trier liegt die Gemeinde Trierweiler, entstanden 1971 aus dem Zusammenschluss von Sirzenich und Trierweiler und 1974 um die Orte Fusenich und Udelfangen erweitert. Der Name Trierweiler selbst geht auf „Villarium in monte“ zurück, erstmals 1202 erwähnt. Größter Ortsteil ist Sirzenich, dessen Grabungsfunde eine Besiedlung schon zur Eisenzeit durch Kelten und danach durch Römer nahelegen; die Römerstraße Trier–Köln verlief in unmittelbarer Nähe.
Udelfangen, 1030 erstmals als „Odolvinga“ urkundlich erwähnt, ist überregional für seinen Sandstein bekannt, der unter anderem beim Bau des Reichstags in Berlin verwendet wurde und bis nach Übersee verschifft wurde. Fusenich, 1254 als „Vosene“ erstmals belegt, wurde 1944 im Zweiten Weltkrieg im Ortskern zerstört; die katholische Filialkirche St. Wolfgang von 1853 steht heute unter Denkmalschutz. Am Naturschutzgebiet Kahlenberg beim Sievenicherhof grenzt Gewerbe: Direkt an der Bundesstraße 51 hat sich das Gewerbegebiet Trierweiler-Sirzenich mit Industrie-, Handwerks- und Logistikbetrieben angesiedelt, daneben liegt der Windpark Trierweiler.
Auf 18,4 km² leben 3.651 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 199 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Trier, Welschbillig, Langsur und Ralingen.