Über die Postleitzahl 54313
In der Mitte des Dreiecks zwischen Trier, Bitburg und Wittlich, rund 15 Kilometer nordnordöstlich von Trier, liegt die Gemeinde Zemmer, erstmals 893 im Prümer Urbar der Abtei Prüm erwähnt. Am 7. März 1945 eroberte das 2. US-Kavallerieregiment den Ort in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Zemmer bildet zusammen mit seinen Ortsteilen den Kern eines regional bekannten Ortsbundes namens „Fidei“, dessen Name sich möglicherweise von „Vogtei“ ableitet – die Trierer Abtei St. Irminen besaß hier einst Grundbesitz und setzte Vögte zur Verwaltung ein.
Rodt, mit gut einem Viertel der PLZ-Fläche der größte Ortsteil, wurde 1036 erstmals als „Rodre“ erwähnt, abgeleitet vom althochdeutschen Wort für Rodung. Im benachbarten Schleidweiler, urkundlich schon 893 als „Scelttvilers“ belegt, fanden im 19. Jahrhundert zahlreiche Steinbrüche Arbeit für Steinbrecher und Steinmetze. Der kleinste Ortsteil Daufenbach, dessen Name „tiefer Bach“ bedeutet, liegt am gleichnamigen Bahnhof an der Eifelstrecke, wo heute der Eifel-Express verkehrt.
Auf 24,2 km² leben 2.808 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 116 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Trier, Welschbillig, Kordel und Schweich.