Über die Postleitzahl 55481
Zwischen den Hunsrückhöhen im Rhein-Hunsrück-Kreis liegt die Stadt Kirchberg (Hunsrück), Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, umgeben von einem guten Dutzend kleiner Ortsgemeinden: Womrath, Reckershausen, Dillendorf, Ober Kostenz, Nieder Kostenz, Schwarzen, Hecken, Maitzborn, Metzenhausen, Lindenschied, Kludenbach, Rödern und Todenroth.
An der Stelle des heutigen Kirchberg entstand im 1. Jahrhundert vor Christus ein römischer Vicus namens Dumnissus, an der Fernstraße von Trier nach Mainz. Der Dichter Ausonius erwähnte den Ort im Jahr 368 in seinem Reisegedicht Mosella, was Kirchberg zu einer der am frühesten schriftlich bezeugten Siedlungen der Hunsrückregion macht. Der heutige Name geht wohl auf „Chiriperg“ zurück, benannt nach dem Kyrbach. Der spätere Stadtteil Denzen, 1928 eingemeindet, beging 1995 die Erinnerung an tausend Jahre urkundliche Erwähnung. In Reckershausen versammelten sich 1983 zeitweise bis zu zweitausend Frauen zu einem mehrwöchigen Camp, mit dem sie gegen die geplante Raketenstation Pydna und die dort vorgesehenen Marschflugkörper protestierten.
Auf 75,3 km² kommen 6.680 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 89 je Quadratkilometer entspricht.
Zu den Nachbarn zählen Simmern/Hunsrück, Dickenschied und Sohren; das Kfz-Kennzeichen lautet SIM, die Vorwahl 06763.