Über die Postleitzahl 55743
Idar-Oberstein bildet als große kreisangehörige, aber verbandsfreie Stadt einen eigenen Verwaltungsbereich im Landkreis Birkenfeld; die Postleitzahl 55743 deckt den größten Teil der Stadt ab und reicht mit kleinen Anteilen zusätzlich in die Gemeinden Kirschweiler, Hintertiefenbach, Fischbach und Gerach hinein.
Den heutigen Namen trägt der Ort erst seit dem 1. Oktober 1933, als Idar und Oberstein mit weiteren Dörfern zusammengelegt wurden; seit 2016 führt die Stadt zusätzlich den Titel Nationalparkstadt. Wegen der Achat- und Jaspisvorkommen zählte die Region im 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Schmuckstandorten des Landes, neben Pforzheim, Hanau und Schwäbisch Gmünd: Goldschmiede ließen sich am Obersteiner Naheufer nieder, Achatschleifer wegen der Wasserkraft am Idarbach. Das Deutsche Edelsteinmuseum zeigt in einer restaurierten Gründerzeitvilla mehr als zehntausend Steine aus aller Welt, und die Grube Steinkaulenberg ist als einzige Edelsteinmine Europas für Besucher geöffnet. Die historische Weiherschleife wiederum ist die letzte von einst 183 wasserbetriebenen Achatschleifmühlen an der Nahe.
Auf den 106,9 km² dieser Postleitzahl leben 32.068 Menschen, das entspricht einer Dichte von 300 je Quadratkilometer.
Als kulinarische Spezialität gilt der Spießbraten, unterschieden nach Idarer und Obersteiner Art; Nachbarorte sind unter anderem Kirn, Bergen und Baumholder.