Über die Postleitzahl 55765
Birkenfeld ist Kreisstadt und Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises sowie als Mittelzentrum ausgewiesen. Die Postleitzahl 55765 deckt knapp ein Drittel der Stadt ab und reicht zudem in die Gemeinden Ellweiler, Dienstweiler, Oberhambach, Rimsberg, Dambach, Elchweiler, Ellenberg und Schmißberg der Verbandsgemeinde Birkenfeld hinein.
Der Name geht auf das Fränkische zurück und bedeutet sinngemäß Feld bei den Birken; vermutlich entstand die Siedlung um das Jahr 500 an einer durch Birken auffälligen Stelle, urkundlich erscheint sie um 700 als Bikenuelt. Eisenzeitliche Funde deuten allerdings auf eine Besiedlung bereits im 8. Jahrhundert vor Christus hin, und ab dem 1. vorchristlichen Jahrhundert stand die Gegend rund 400 Jahre unter römischer Herrschaft – hier kreuzten sich zwei römische Fernstraßen, die sogenannte Bronzestraße querte die Nahe bei Nohen. Nachdem der Ort im 13. Jahrhundert zur Hinteren Grafschaft Sponheim kam, wird die Burg Birkenfeld 1293 erstmals genannt; 1332 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer der Stadt ihre Rechte. Der alte Ortsdialekt war für einen Lambdazismus bekannt: d, t und r wurden häufig durch l ersetzt. Das Landesmuseum zeigt heute 2500 Jahre Kulturgeschichte samt Keltenausstellung, gleich daneben steht das Maler-Zang-Haus, das frühere Wohnhaus des Malers Hugo Zang.
Auf 44,9 km² zählt die Postleitzahl 8.562 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 191 je Quadratkilometer.
Über die Bundesstraßen 41 und 269 sowie die Autobahn 62 ist Birkenfeld gut angebunden, der Bahnhof Neubrücke liegt an der Nahetalbahn; Nachbarorte sind unter anderem Hoppstädten-Weiersbach und Nohfelden.