Über die Postleitzahl 56472
Rund um Nisterau erstreckt sich diese Postleitzahl über den Süden des Westerwaldkreises und einen kleinen Zipfel des Landkreises Altenkirchen, mit den Ortsgemeinden Hof, Dreisbach, Lautzenbrücken, Fehl-Ritzhausen, Nisterau, Stockhausen-Illfurth, Hahn bei Marienberg, Hardt und Großseifen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg sowie der Gemeinde Nisterberg aus der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf.
Die älteste bekannte Urkunde der Region stammt aus dem Jahr 1048 und betrifft den Ort Hof; Lautzenbrücken und Nisterberg werden 1262 erstmals genannt, Fehl und Großseifen 1307 in derselben Urkunde, mit der Graf Heinrich von Nassau dem Zisterzienserkloster Marienstatt Einkünfte bestätigte. Nisterau entstand erst 1969 aus den Dörfern Bach und Pfuhl, zwischen denen bis zum Dreißigjährigen Krieg ein weiterer Ort lag, der danach wüst fiel. Die Schwarze und die Große Nister durchziehen das Gebiet, das zum Einzugsbereich der Sieg gehört; zwischen Nisterau und Bad Marienberg liegt mit der Bacher Lay ein ehemaliger Steinbruch, der heute Naturschutzgebiet ist. In Lautzenbrücken erinnert der Name Eisenkaute an die 1930 geschlossene Gutehoffnungshütte.
Auf 37,2 km² leben in der Postleitzahl 6.221 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 167 je km².
Die B 414 von Hohenroth nach Hachenburg verbindet die Orte; nördlich grenzt Bad Marienberg an, südöstlich reicht die Postleitzahl bis an die Landkreisgrenze zu Altenkirchen.