Über die Postleitzahl 57462
Kreisstadt Olpe deckt fast die gesamte Postleitzahl 57462 ab, ergänzt um kleine Anteile der Neger-Dörfer Unterneger, Oberneger und Mittelneger. Olpe erhielt 1311 durch Erzbischof Heinrich II. von Virneburg das Soester Stadtrecht und ist seit 1819 Sitz des Kreistages – als kleinste Kreisstadt Nordrhein-Westfalens.
Der Name geht vermutlich auf „Ol-apa“ zurück, einen Bach im feuchten Wiesengrund, benannt nach dem Nebenfluss Olpe, der in die Bigge mündet. Gleich dreimal – 1373, 1634 und 1795 – zerstörten Großbrände weite Teile der Stadt, weshalb die Bürger 1665 zum Schutz das St.-Agatha-Gelübde ablegten. Wegen der vielen seit Anfang des vorigen Jahrhunderts gepflanzten Linden trägt Olpe bis heute den Beinamen „Stadt der tausend Linden“, worauf sich auch das Motto des jährlichen Stadtfestes bezieht. Der historische Reichtum an Wald, Erz und Wasser begünstigte einst Eisenhütten, Hammerwerke und Lohgerbereien; heute prägen Metallgießereien, Rohrziehereien und Armaturenfabriken die Wirtschaft. Das Stadtarchiv im Alten Lyzeum bewahrt Pergamenturkunden, die bis ins Jahr 1361 zurückreichen.
Auf 85,3 km² leben 24.547 Einwohnerinnen und Einwohner, was 288 je km² entspricht. Zu den Nachbar-PLZ zählen Lennestadt, Attendorn und Drolshagen.