Über die Postleitzahl 57578
Elkenroth liegt im Landkreis Altenkirchen im Westerwald, am Nordrand des Neunkhausener Plateaus zwischen Betzdorf und Hachenburg, und gehört der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain an. Fast die gesamte Fläche der Postleitzahl entfällt auf die gleichnamige Ortsgemeinde, deren höchste Erhebung, der Hasselichskopf, 508 Meter über NHN erreicht.
Als „Elkerode“ taucht der Ort 1370 zum ersten Mal in einer Urkunde auf, die Endung -roth verweist auf eine Rodung in fränkischer Zeit. Über Jahrhunderte gehörte der Ort zur Grafschaft Sayn, später zu Preußen. Mundartlich heißt Elkenroth „Elgert“. Sehenswert ist der Elkenrother Weiher im Naturschutzgebiet „Weidenbruch“, ein künstlich angelegtes Gewässer, das auf mittelalterliche Fischteiche am Elbbach zurückgeht und heute von einem Lehrpfad des Fischereivereins erschlossen wird. Die Brücke über das Elbbachtal misst 300 Meter und zählt damit zu den größeren Landesstraßenbrücken in Rheinland-Pfalz. 1913 erhielt Elkenroth einen Bahnhof an der Strecke Scheuerfeld–Emmerzhausen; nach einer Umtrassierung 1931 blieb an der ursprünglichen Anschlussbahn ein Güterbahnhof.
1.845 Menschen leben auf 8,1 km², was einer Dichte von 227 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind Betzdorf, Weitefeld und Nauroth.