Über die Postleitzahl 59192
Bergkamen im Kreis Unna, das diese Postleitzahl fast vollständig ausfüllt, entstand erst 1966, als sich die bis dahin selbstständigen Orte Bergkamen, Heil, Oberaden, Rünthe und Weddinghofen zur neuen Stadt vereinigten; Overberge folgte zwei Jahre später. Die Geschichte des Raumes reicht jedoch weit zurück: Im Jahr 11 v. Chr. errichteten römische Legionen unter dem Feldherrn Drusus im heutigen Stadtteil Oberaden ein Lager für zwei Legionen – bis heute das größte bekannte römische Heerlager im Gebiet nördlich der Alpen und zugleich das älteste seiner Art in Westfalen. Im Nordosten des Stadtgebiets erinnert die sächsisch-fränkische Doppelwallanlage Bumannsburg an eine weitere frühe Befestigung.
Bis vor wenigen Jahrzehnten prägte der Steinkohlebergbau die Stadt, etwa mit der 1890 abgeteuften Zeche Monopol Schacht Grimberg in Weddinghofen. Heute liegt am Datteln-Hamm-Kanal die Marina Rünthe mit einem Westfälischen Sportbootzentrum, und mit der früheren Schering-Produktion, seit 2006 Teil von Bayer Pharma, sowie einem Werk des Chemieunternehmens Lanxess ist Bergkamen weiterhin Industriestandort.
Auf 44,6 km² zählt die Postleitzahl 48.545 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 1.089 je km². Nachbar-Postleitzahlen liegen unter anderem in Kamen, Hamm, Lünen und Werne.