Über die Postleitzahl 61479
Im Naturpark Taunus, auf dem schmalen Streifen des Hohen Taunus zwischen Glaskopf und Kleinem Feldberg, liegt die Gemeinde Glashütten, die fast ganz in der Postleitzahl 61479 aufgeht. Sie entstand aus den drei ehemals selbständigen Orten Glashütten, Schloßborn und Oberems.
Ihren Namen verdankt die Gemeinde mutmaßlich mehreren Waldglashütten, die sich einst in den Wäldern zwischen Siedlung und Feldberg befanden; Reste einer solchen Hütte sind in der Emsbachschlucht erhalten. Der Limes, die alte Grenze des Römischen Reichs, durchzieht das Gemeindegebiet und trennt bis heute die Gemarkungen von Glashütten und Oberems. Schloßborn, 1043 erstmals als Teil einer Großpfarrei „Brunnon“ erwähnt, war einst mit bis zu 24 zugehörigen Siedlungen die bedeutendste Ansiedlung im westlichen Taunus; 1369 erbaute Graf Eberhard I. von Eppstein hier ein Jagdschloss, von dem noch Reste eines Turms erhalten sind. Oberems dagegen gehörte historisch zu Nassau-Usingen, anders als die übrigen Ortsteile, die unter Kurmainz standen. Durch die Gemeinde führt der Deutsche Limes-Radweg, der über 818 Kilometer von Bad Hönningen am Rhein bis nach Regensburg reicht.
Auf 27,0 km² leben in dieser Postleitzahl 5.359 Menschen, das entspricht 199 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind Schmitten im Taunus, Königstein im Taunus, Waldems, Kelkheim und Eppstein.