Über die Postleitzahl 67065
Rheingönheim und Mundenheim prägen diese Postleitzahl im Süden der kreisfreien Stadt Ludwigshafen am Rhein, dazu kommen Anteile von Maudach und der Gartenstadt. Rheingönheim ist der südlichste der zehn Ludwigshafener Ortsbezirke: Schon unter Kaiser Claudius stand hier ein römisches Auxiliarlager, das den Rheinübergang bei Altrip sicherte, und Ausgrabungen in den Jahren 1912 und 1961 legten rund 400 Gräber frei. Urkundlich erwähnt wurde der Ort 831 im „Goldenen Buch“ der Abtei Prüm. 1930 trat Rheingönheim Flächen zur neuen Gemeinde Limburgerhof ab, 1938 kam es zu Ludwigshafen, und 1945 richteten amerikanische Streitkräfte hier eines der Rheinwiesenlager für Kriegsgefangene ein.
Mundenheim, katholisch geprägt und mehr als tausend Jahre alt, verdankt seinen Namen einer Sage: Der fränkische Clanchef Mundo soll mit seiner Gefährtin Hita am Rheinufer eine Wiese mit Schlüsselblumen gefunden und dort sein Heim gegründet haben – der Schlüssel im Ortswappen erinnert bis heute daran, wenngleich er später dem heiligen Petrus zugeordnet wurde. Erstmals schriftlich fassbar ist der Ort 770 im Lorscher Codex. Auch Maudach reicht mit Funden aus Eisen- und Bronzezeit weit zurück und wird im selben Codex ab 770 als „Mudahen“ genannt.
Die Postleitzahl umfasst 21.973 Einwohnerinnen und Einwohner auf 13,2 km², das ergibt eine Dichte von 1.664 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem die übrigen Ludwigshafener PLZ-Gebiete sowie Mutterstadt, Altrip und Neuhofen.