Über die Postleitzahl 67582
Rund zehn Kilometer nördlich von Worms, in der Verbandsgemeinde Eich im Landkreis Alzey-Worms, liegt die kleine Ortsgemeinde Mettenheim, die fast deckungsgleich mit der Postleitzahl 67582 ist. Schon in karolingischer Zeit wurden Mettenheimer Güter an mehrere Äbte des Klosters Lorsch übereignet, die ältesten Schenkungen im Lorscher Codex stammen aus den Jahren 765 und 766. Zu den Schenkern zählte unter anderem Graf Gerold von Anglachgau, dessen Tochter Hildegard über ihre Heirat zur Schwiegermutter Karls des Großen wurde.
Ursprünglich gehörte das Dorf zu den Bischöfen von Worms, kam aber früh als Lehen an die Grafen von Leiningen. 1393 wird eine Burg zu Mettenheim erwähnt, die ihr damaliger Eigentümer an die Stadt Worms verkaufte; später ging Dorf und Schloss an die Grafen von Wartenberg über, deren Gruft sich seit einer Renovierung 2007 unter der evangelischen Kirche besichtigen lässt.
Etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Gemeinde ist mit Reben bestockt; zahlreiche Vollerwerbsbetriebe leben vom Weinbau in windgeschützten Hangterrassen mit den Lagen Michelsberg, Schloßberg und Goldberg. An den Berghängen haben sich zahlreiche alte Hohlwege erhalten. Auf 6,4 km² leben 1.576 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 247 je km² – eine der höheren Dichten unter den ländlichen Postleitzahlen der Region.
Nachbarn sind Alsheim, Eich, Bechtheim und Dittelsheim-Heßloch.