Über die Postleitzahl 67663
Westlich und südlich der Kaiserslauterer Innenstadt liegen die Stadtteile dieser Postleitzahl, deren Wohngebiete überwiegend im 20. Jahrhundert entstanden. Namensgebend für weite Teile des Stadtbilds ist der Betzenberg, ein kleiner Höhenrücken südlich des Hauptbahnhofs, der dem heutigen Fritz-Walter-Stadion – lange als Betzenbergstadion bekannt – seinen Namen lieh und wo der 1. FC Kaiserslautern seine Heimspiele austrägt.
Die Siedlung Bahnheim entstand ab 1920 nach den Prinzipien der Gartenstadtidee in halboffener Bauweise und wurde bis 1928 zu einer geschlossenen Anlage erweitert; sie ist heute als Denkmalzone geschützt. Auf dem Lämmchesberg, bis 1933 noch unbebaut und bewaldet, entstand ab 1934 eine dichte Wohnbebauung im sogenannten Landhausstil; 2012 kamen bei Renovierungsarbeiten behauene Steine der 1938 abgerissenen Synagoge zum Vorschein. Der Stadtteil Bännjerrück entwickelte sich in zwei Schüben ab den 1920er- und dann den 1950er-Jahren, um die Wohnungsnot der Nachkriegszeit zu lindern.
Auf 37,7 km² zählt der Zensus 22.955 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 610 je Quadratkilometer.