Über die Postleitzahl 67699
Im Nordpfälzer Bergland, rund 18 Kilometer nördlich von Kaiserslautern, teilen sich die Ortsgemeinden Heiligenmoschel und Schneckenhausen die Postleitzahl 67699, beide Teil der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg im Landkreis Kaiserslautern. Der größere Anteil der Fläche entfällt auf Heiligenmoschel, benannt nach einer mittelalterlichen Allerheiligen-Kirche am Moschelbach.
Heiligenmoschel taucht 1396 zum ersten Mal in einer Urkunde auf, die es als Dorf mit eigenem Gericht unter dem Namen der dortigen Allerheiligenkirche nennt. Am Ortsrand steht der Menhir von Otterberg, auch Hinkelstein genannt, eines von sechs unter Denkmalschutz stehenden Objekten. Schneckenhausen geht auf einen „Sneggohof“ zurück, benannt vermutlich nach einem Klosterknecht des Klosters Otterberg, der dort ansässige Fischweiher versorgte – aus „Sneggohusen“ wurde 1775 der heutige Name. Dort prägt die katholische Kirche St. Wendelin von 1843/44 das Ortsbild, ein Rundbogenbau des Speyerer Architekten August von Voit.
Beide Orte liegen im oberen Tal des Odenbachs, der in Schneckenhausen entspringt und durch Heiligenmoschel fließt; am Reiserberg berühren sich ihre Gemarkungen. Auf 12,4 km² zählt der Zensus 1.125 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 91 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen reichen von Otterberg im Süden bis Niederkirchen im Norden.