Über die Postleitzahl 67718
Auf einem Bergrücken im Pfälzischen Holzland, im Norden des Landkreises Südwestpfalz nahe der Grenze zum Landkreis Kaiserslautern, liegt die Ortsgemeinde Schmalenberg. Sie bildet fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 67718 und gehört zur Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben.
Schmalenberg entstand als sogenannte Rodungsinsel und wurde 1369 im „Weistum von Fischbach“ erstmals urkundlich genannt, als ein Schöffe und ein Zeuge aus „Smalenberg“ erwähnt wurden. Der Dreißigjährige Krieg traf den Ort besonders hart: Ein Schatzungsbuch von 1592 listete noch 33 Familien, 1657 waren es nur noch fünf. 1981 gewann Schmalenberg den Landesentscheid des Wettbewerbs für die schönsten Dörfer und errang bundesweit den dritten Platz. Elf Objekte im Ort stehen unter Denkmalschutz, darunter die protestantische Kirche, deren Turmerdgeschoss vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt und als einziges Gebäude dieser Zeit im gesamten Holzland erhalten sein soll.
Als Heischebrauch wird in Schmalenberg der Pfingstquack gepflegt, eine regionale Form des Pfingstsingens. Geologisch dominiert der Voltziensandstein; im Nordosten erhebt sich die 424 Meter hohe Wolfskaut, im Südosten der 452 Meter hohe Vogelskopf. Auf 10,4 km² zählt der Zensus 736 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 71 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Trippstadt, Schopp, Geiselberg und Heltersberg.