Über die Postleitzahl 67742
Die Veldenzstadt Lauterecken, im Nordpfälzer Bergland an der Mündung der Lauter in den Glan gelegen, bildet mit knapp einem Drittel der Fläche den Kern dieser Postleitzahl und ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Erstmals gesichert erwähnt wird der Ort samt Burg 1343; zwischen 1543 und 1694 residierte hier über 150 Jahre lang die wittelsbachische Nebenlinie Pfalz-Veldenz-Lauterecken, bis Stadt und Schloss 1689 teilweise zerstört wurden. Gemessen an Einwohnerzahl und Gemarkungsfläche zählt Lauterecken bis heute zu den kleinsten Städten Deutschlands.
Um die Stadt herum verteilen sich mehrere kleine Ortsgemeinden, deren Anteile an der PLZ von Ginsweiler und Adenbach über Herren-Sulzbach und Buborn bis Heinzenhausen und Deimberg reichen; hinzu kommen Teile der zum Donnersbergkreis gehörenden Gemeinde Rathskirchen. Ginsweiler liegt im Odenbachtal, das zwischen Lautertal und Alsenztal als „Alte Welt“ bekannt ist, während Herren-Sulzbach mit dem romanischen Turm seiner evangelischen Kirche aus dem Jahr 1000 aufwartet, in dessen Gruft einst Rheingrafen beigesetzt wurden. Im Alten Schloss von Lauterecken mit seinem Veldenzturm ist die einstige Residenz noch heute sichtbar.
Auf 28,3 km² zählt die PLZ 67742 3.027 Einwohnerinnen und Einwohner. Für Radfahrer ist Lauterecken Durchgangsort des Radwegs Glan-Blies und zugleich nördlicher Endpunkt des Lautertal-Radwegs, der die Stadt mit den Nachbarorten der Lautertalbahn verbindet.