Über die Postleitzahl 69253
Heiligkreuzsteinach liegt im südlichen Odenwald im Tal der Steinach und gehört zum Rhein-Neckar-Kreis. Ihren Namen verdankt die Gemeinde einer kleinen romanischen Pfarrkirche, die um 1200 auf einem Felsvorsprung über der Steinach dem Heiligen Kreuz geweiht wurde. Auf der Gemarkung erhebt sich mit der Stiefelhöhe, 584 Meter über NHN, zugleich die höchste Erhebung des Rhein-Neckar-Kreises.
Die Dörfer der Gegend entstanden ab dem 12. Jahrhundert als Rodungssiedlungen der Herren von Hirschberg-Strahlenberg rund um die Burg Waldeck; Heiligkreuzsteinach und Bärsbach wurden 1293 erstmals erwähnt, Eiterbach und Lampenhain 1316. Die heutige Gemeinde entstand 1975 durch den Zusammenschluss von Heiligkreuzsteinach und Lampenhain, zu dem zuvor auch die Weiler Bärsbach, Hilsenhain und Vorderheubach sowie das Gehöft Hinterheubach gehörten. Unter denen, die im 19. Jahrhundert aus Armut nach Nordamerika auswanderten, waren auch die Vorfahren eines späteren amerikanischen Präsidenten namens Eisenhower – Dwight D. Eisenhower, deren Familienname hier noch Eisenhauer lautete. Die katholische Kirche Heilig Kreuz mit ihrer Zwiebelhaube entstand 1767.
Im Gebiet der PLZ 69253 leben 2.681 Einwohnerinnen und Einwohner auf 19,5 km², das entspricht einer Dichte von 137 Einwohnern je Quadratkilometer. Durch den Ort führt die Landesstraße 535, zur Autobahn 5 gelangt man über Schriesheim oder Weinheim.
Zu den Nachbarorten zählen Schönau, Wilhelmsfeld und Wald-Michelbach.