Über die Postleitzahl 71159
Nicht weit von Herrenberg und Nagold entfernt liegt Mötzingen im Landkreis Böblingen, in der Landschaft des Korngäus. Neben dem alten Dorfkern prägen ein Neubaugebiet und eine größere Gewerbefläche das heutige Ortsbild; die Gemeinde macht fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 71159 aus.
Siedlungsfunde auf der Gemarkung reichen bis in die Eisenzeit zurück, urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1094. Zwischen 1582 und 1584 entstand nach Plänen des Baumeisters Heinrich Schickhardt ein Schloss, das im letzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Am 1. März 2013 zeichnete der Nabu Mötzingen als erste Haselmaus-Gemeinde Baden-Württembergs aus. Im Wald der Gemeinde liegen mit dem Pommerlesloch eine der bedeutendsten Höhlen der Muschelkalkzone im Oberen Gäu und mit der Herrgottscheuer eine der größten Dolinen der Region. Wirtschaftlich prägen der Steinbruch des Schotterwerks Mayer sowie Produktionsstandorte der Polstermöbelhersteller Rolf Benz und Walter Knoll den Ort.
Auf 8,1 km² zählt Mötzingen 3.701 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 456 Personen je Quadratkilometer. Über einen rund sechs Kilometer langen Zubringer besteht Anschluss an die Autobahn 81 bei Rottenburg. Nachbargemeinden sind Gäufelden, Jettingen, Bondorf, Rottenburg am Neckar und die Stadt Nagold.