Über die Postleitzahl 72290
Loßburg im Landkreis Freudenstadt gehört flächenmäßig zu den größeren Postleitzahlen der Region. Zur Gemeinde zählen acht Ortsteile: neben dem Hauptort Loßburg selbst unter anderem Betzweiler-Wälde, Schömberg, 24-Höfe, Wittendorf, Lombach und Sterneck mit insgesamt 64 Weilern, Zinken und Einzelhöfen.
Die Geroldsecker bauten hier zwischen 1252 und 1273 die Burg „Loseburch“, an die noch heute der Ortsname erinnert – abgeleitet von althochdeutsch „losi“, einem Wasserabzugsgraben, den die Burgherren zu ihrer neuen Wasserburg zogen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1282, das Marktrecht erhielt er 1301. Auf Loßburger Gemarkung entspringt die Kinzig, die nach 93 Kilometern bei Kehl in den Rhein mündet. Zu den Ausflugszielen zählen die Burgruine Sterneck, die historische Heimbachmühle aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Betzweiler, heute ein Hotelgasthof, und der 35 Meter hohe Vogteiturm nordwestlich des Ortes.
Größter Arbeitgeber ist der Kunststoffmaschinenhersteller Arburg, der im Loßburger Stammwerk produziert und weltweit rund 3000 Beschäftigte zählt, davon 2500 in Deutschland. Der als Luftkurort anerkannte Ort liegt an der Bahnstrecke Eutingen im Gäu–Schiltach mit Verbindungen nach Freudenstadt und Offenburg.
Auf 79,1 km² leben hier 7.611 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 96 je Quadratkilometer.