Über die Postleitzahl 73447
Oberkochen liegt im Ostalbkreis in der Region Ostwürttemberg und bildet die Postleitzahl fast allein.
Bei Ausgrabungen an der höchsten Stelle des alten Ortskerns kamen 2017 Grubenhäuser aus dem 10./11. Jahrhundert zum Vorschein, ältere Funde weisen sogar auf eine Siedlung aus der Spätbronzezeit um 1000 v. Chr. hin. Über Jahrhunderte war der Ort zwischen dem Kloster Ellwangen und, über die Grafen von Helfenstein, dem König geteilt – erst 1803 endete mit der Auflösung der Fürstpropstei Ellwangen diese Doppelherrschaft. Bereits 1551 stand am Ursprung des Schwarzen Kochers ein Hochofen zur Eisenverhüttung, der im Dreißigjährigen Krieg aus Holzmangel aufgegeben und 1644 im benachbarten Unterkochen neu aufgebaut wurde.
Heute prägt der Optikkonzern Zeiss als größter Arbeitgeber den Ort; sein Firmenmuseum zeigt die Geschichte optischer Geräte. Seit 2016 liefert der Windpark Oberkochen mit vier Anlagen Strom, und auf dem Hausberg Volkmarsberg steht seit 1930 ein Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. Im innerstädtischen Straßenverkehr kommt die Stadt bis heute ohne Ampeln aus.
Auf 23,5 km² zählt die PLZ 7.754 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 330 je Quadratkilometer. Die Vorwahl lautet 07364, Nachbarorte sind Aalen, Essingen und Königsbronn.