Über die Postleitzahl 73460
Hüttlingen liegt am Kocherknie im Ostalbkreis und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Aalen; zur Gemeinde zählen neben dem Hauptort die Orte Niederalfingen und Seitsberg.
Auf Hüttlinger Gemarkung verlief der Obergermanisch-Rätische Limes, dessen Grenzverlauf hier einen Knick machte; 2012 konnten geophysikalisch die Reste zweier Limestürme lokalisiert werden, an der Limesanlage am Kocher sind Nachbildungen der Palisaden zu besichtigen. Der Ort selbst wird 1024 als „Hutlinga“ erstmals erwähnt, als Kaiser Heinrich II. den Ellwanger Klosterwald Virigund zum Bannforst erklärte. 1551 erwarben die Fugger die Burg Niederalfingen und blieben bis zur Mediatisierung Ortsherren; die spätere Marienburg diente bis 2020 als Jugendbildungsstätte, im benachbarten Vogteigebäude ist heute das Heimatmuseum der Gemeinde untergebracht.
Am rund zwei Kilometer entfernten Bahnhof Goldshöfe treffen die Bahnstrecken Aalen–Crailsheim und Aalen–Donauwörth aufeinander; östlich der Gemeinde liegt zudem ein großes Umspannwerk.
Auf 18,0 km² zählt die PLZ 5.952 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 330 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Aalen, Neuler und Rainau.