Über die Postleitzahl 73776
Altbach liegt im Landkreis Esslingen am Südhang des Schurwalds, dort wo das Gelände zum Neckar hin abfällt – flussaufwärts liegt Plochingen, flussabwärts die Kreisstadt Esslingen. Die Gemarkung reicht bis ans rechte Neckarufer, wo sich um den Altarm herum Wohngebiete und auf einer Flussinsel Industrieflächen erstrecken; ein kleiner Zipfel der PLZ gehört bereits zu Esslingen.
Erstmals erwähnt wird der Ort 783 im Lorscher Codex. Im 13. Jahrhundert erwarben die Grafen von Aichelberg den Ort und verkauften ihn stückweise an das Kloster Adelberg weiter. 1904 erhielt Altbach Stromanschluss, ein Jahr darauf eine Wasserleitung, und 1984 feierte die Gemeinde ihr 1200-jähriges Bestehen. Das heutige Alte Rathaus diente zunächst als Jagdschloss im einstigen Wildpark Hohengehren; die Gemeinde kaufte es 1839, ließ es abtragen und noch im gleichen Jahr am neuen Standort als Rathaus wieder errichten. Die Ulrichskapelle ist bereits 1353 belegt und mehrfach erweitert worden, zuletzt 1748; die Christuskirche entstand 1959/60 nach Plänen Seytters und wurde vom Künstler Helmuth Uhrig mit Christusfigur, Taufstein und einem Fenster ausgestattet.
Das Kraftwerk Altbach/Deizisau der EnBW, eines der modernsten deutschen Kohlekraftwerke, liegt auf einer Neckarinsel zur Hälfte auch auf Deizisauer Gemarkung. Über die B10 und die S-Bahnlinie S1 ist Altbach gut angebunden.
Auf 3,3 km² zählt die Gemeinde 6.048 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 1.817 je Quadratkilometer.