Über die Postleitzahl 74834
Am Südrand des badischen Odenwalds, durchflossen von der Elz, liegt die Gemeinde Elztal im Neckar-Odenwald-Kreis. Sie entstand erst 1973 durch den Zusammenschluss von Auerbach, Dallau, Muckental und Neckarburken, 1975 kam Rittersbach hinzu – bis heute besitzt jeder der fünf Ortsteile einen eigenen Fußballverein. Die Gemeinde liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald und bildet mit Mosbach eine Verwaltungsgemeinschaft.
Schon die Franken gründeten hier ab dem Jahr 497 mehrere der heutigen Orte; Auerbach wird 791 als Urbach, Neckarburken bereits 774 als Villa Borchheim in Lorscher Urkunden genannt. In Neckarburken erinnert das Museum Elantia an den Odenwaldlimes, während in Dallau der Rest einer Wasserburg des Deutschen Ordens als Schloss Dallau erhalten blieb, mit rundem Eckturm und mittelalterlichem Treppengiebel. Ein dunkles Kapitel der Ortsgeschichte ist die Deportation der Dallauer Sintifamilie Reinhardt im März 1943 über Mosbach in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Auf 46,5 km² zählt die Postleitzahl 5.851 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 126 je Quadratkilometer. Drei Haltepunkte der Bahnstrecke Neckarelz–Osterburken in Auerbach, Dallau und Neckarburken werden von der S-Bahn RheinNeckar bedient, Nachbargemeinden sind unter anderem Mosbach und Schefflenz.