Über die Postleitzahl 78239
Unmittelbar an der Schweizer Grenze, südlich von Singen, liegt die Gemeinde Rielasingen-Worblingen im Landkreis Konstanz, die fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 78239 bildet. Sie entstand am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Rielasingen und Worblingen und umfasst mit Rielasingen, Worblingen und Arlen drei annähernd gleich große Ortsteile an der Radolfzeller Aach.
Im Alten Rathaus von Worblingen ist das Dorfmuseum untergebracht, in Rielasingen prägt die 1961/62 nach Plänen von Justus Dahinden errichtete Pfarrkirche St. Bartholomäus das Bild, in Arlen die Pfarrkirche St. Stephan und Blasius. An der Bahnstrecke Etzwilen–Singen liegt der Bahnhof Rielasingen; Personenzüge fahren dort seit 1969 nicht mehr, stattdessen nutzt eine Museumsbahn die Gleise, die seit 2011 am Haltepunkt Arlen-Rielasingen eigene Feste veranstaltet. Seit 2009 gibt es an der Aach ein Naturbad, 2012 eröffneten die Talwiesenhallen als Ersatz für die frühere Rosenegghalle. Der Fußballverein 1. FC Rielasingen-Arlen spielt in der Verbandsliga Südbaden.
Die Postleitzahl 78239 zählt auf 18,5 km² 12.190 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 658 je Quadratkilometer – für Hegauer Verhältnisse eine kleine, dicht besiedelte Fläche. Nach Singen verkehrt ein Linienbus, der über Rielasingen weiter bis Stein am Rhein in der Schweiz fährt.